
Vorderer Bayerischer Wald - nichts Anderes als Kurven!
Diese Tour in den vorderen Bayerwald ist gerade richtig, um die Reifen wieder rund zu fahren und Fahrerinnen und Fahrer an lockeres Schwingen durch die unzähligen Kurven zu gewöhnen.
Bayerischer Wald
Wann die Saison beginnt und wie man am besten in die Region kommt.
Die Motorradsaison im Bayerischen Wald läuft im Wesentlichen von Mai bis Oktober. Die wettertechnisch stabilste Phase liegt meist zwischen Juli und September. Im vorderen, tiefer gelegenen Bayerwald kann man oft schon ab April fahren, während in den Hochlagen der letzte Schnee häufig erst gegen Ende April schmilzt.

Das Wetter ist höhenabhängig und wechselhaft: Während es im Tal sommerlich warm sein kann, sind die Lagen um Arber, Rachel und Lusen deutlich kühler, feuchter und nebliger. Wie sich diese Höhenstaffelung über Saison und Tag verteilt, steht weiter unten.
Zur Anreise: Von Norden und Westen kommt man am zügigsten über die A3 Richtung Deggendorf; ab dort führen die Bundesstraßen B11 (Richtung Regen/Zwiesel/Bayerisch Eisenstein) und B85 (Ostmarkstraße) in die Region. Von Süden ist Deggendorf über die A92 via Landshut gut erreichbar. Die A3 verbindet zudem die Räume Regensburg und Passau, sodass sich beide als Tor zum Bayerwald eignen.
An schönen Sommerwochenenden füllen sich die Treffpunkte und Parkplätze um Arber und Arbersee. Unter der Woche gehören die Kurven oft fast einem allein.
Zwischen dem Donauufer und den höchsten befahrbaren Punkten liegen rund tausend Höhenmeter, und diese Staffelung bestimmt die Saison stärker als der Kalender. Im Donautal blüht es, während in den Hochlagen an schattigen Nordhängen noch Restschnee und Splitt vom Winter liegen. Das ist kein Nachteil, sondern die eigentliche Stärke der Region im Frühjahr: Die Saison beginnt unten und wandert über Wochen den Hang hinauf. Im April sind der Donaurand und der Vordere Wald befahrbar; im Mai kommen die mittleren Lagen dazu, und die Kammstrecken folgen zuletzt. Damit lässt sich das Frühjahr hier länger nutzen als in vielen Alpenrevieren, in denen vor der Passöffnung schlicht nichts geht.

Dieselbe Staffelung wirkt im Tagesverlauf. In den Hochmoorbecken und Talmulden des Hinteren Waldes sammelt sich nachts Kaltluft; die Temperaturunterschiede zwischen einer Senke und dem Rücken zweihundert Meter darüber sind an klaren Morgen erheblich. In den Herbstmonaten dreht sich das Verhältnis um: Im Donautal liegt Hochnebel, während die Höhenstraßen in der Sonne stehen.
Die feuchten, dauerbeschatteten Abschnitte unter dichtem Fichtenbestand bleiben selbst mittags rutschig, wenn die offene Strecke daneben längst abgetrocknet ist.
Für die Feinplanung: die Auskunft der Region selbst und die aktuelle Verkehrslage.

Diese Tour in den vorderen Bayerwald ist gerade richtig, um die Reifen wieder rund zu fahren und Fahrerinnen und Fahrer an lockeres Schwingen durch die unzähligen Kurven zu gewöhnen.

Penzion Šumaváček in Bayerisch Eisenstein liegt in ruhiger Lage am Waldrand an der Grenze zwischen Bayern und Tschechien und damit mitten in einer Landschaft, die wie geschaffen für Motorradtouren…
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