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Bayerischer Wald

Natur im Bayerischen Wald

Die Naturstopps an der Strecke — und was man dort wissen muss.

Sehenswert

Nationalpark, Arber & wilde Natur: Stopps am Wegrand

Mehrere Motorräder auf einer weiten Landstraße
Gemeinsam unterwegs auf den Landstraßen der Region

Der Bayerische Wald ist eine der größten zusammenhängenden Waldlandschaften Mitteleuropas — und der Nationalpark folgt konsequent dem Leitbild „Natur Natur sein lassen". Wer hier anhält, sieht Naturentwicklung, wie sie in Deutschland selten geworden ist.

  • Blick vom Arbergipfel: Bei klarer Sicht reicht er über die gesamte Mittelgebirgslandschaft bis weit nach Böhmen hinein.
  • Großer Arbersee und Kleiner Arbersee: Beide eiszeitlichen Karseen sind für ihre schwimmenden Inseln bekannt — Torfmoor-Polster von 1,5 bis 3,5 Metern Dicke; im Kleinen Arbersee schwimmen sie frei, seit der See 1885 für die Holztrift aufgestaut wurde. Das Naturschutzgebiet „Großer Arbersee mit Arberseewand" zählt zu den ältesten Schutzgebieten Bayerns (ausgewiesen bereits 1939).
  • Großer Rachel (1.452 m) und Lusen: Im Kernbereich des Nationalparks lässt sich beobachten, wie unter abgestorbenen Fichten — Folge der Borkenkäfer-Dynamik — ein neuer, naturnaher Bergmischwald nachwächst. Diese Urwald-Entwicklung ist ein Markenzeichen des Parks.
  • Pausenplätze: Am Arbersee, an den Nationalpark-Parkplätzen und entlang der Glasstraße finden sich Einkehrmöglichkeiten und Rastplätze.
Natur

Zwei Stockwerke: Vorderer Wald und Hinterer Wald

Motorrad auf einer Landstraße, im Vordergrund eine rote Mohnblüte
Sommerliche Landstraße im Bayerischen Wald

Die beiden Hälften des Reviers fahren sich grundverschieden. Der Vordere Wald steigt direkt aus der Donauebene auf und bleibt in seinen höchsten Punkten knapp um die tausend Meter. Die Hänge sind seit Jahrhunderten gerodet, zwischen den Waldstücken liegen Wiesen, Obstbäume und Einzelhöfe, und viele Straßen laufen oben auf den Rücken entlang statt unten im Tal. Das ergibt eine offene, aussichtsreiche Streckenführung: An klaren Tagen steht jenseits der Donauebene die Alpenkette am Horizont, und man sieht die nächste Kurve schon zwei Kehren im Voraus. Die Anstiege aus dem Donautal sind kurz und steil, oben wird es sofort wellig — ideal für einen halben Tag oder für einen späten Nachmittag, wenn die Zeit für eine große Runde nicht mehr reicht.

Der Hintere Wald hinter der Senke des Regen ist das Gegenteil. Hier ist der Wald geschlossen, die Straßen folgen überwiegend den Bächen und Flüssen, die Ortschaften liegen als Perlenschnur im Tal, und Aussicht bekommt man nur an den wenigen Stellen, an denen eine Straße über einen Sattel steigt. Dafür sind die Abschnitte länger, der Verkehr dünner und der Fahrrhythmus gleichmäßiger. Zwischen Zwiesel, Frauenau, Spiegelau, Grafenau und Freyung liegen selten mehr als zwanzig Kilometer, aber weil die Straßen den Geländeformen folgen, braucht jede Verbindung mehr Zeit, als die Karte vermuten lässt.

Touren-Tipp im Bayerischen Wald

Vorderer Bayerischer Wald - nichts Anderes als Kurven!
270 km

Vorderer Bayerischer Wald - nichts Anderes als Kurven!

Diese Tour in den vorderen Bayerwald ist gerade richtig, um die Reifen wieder rund zu fahren und Fahrerinnen und Fahrer an lockeres Schwingen durch die unzähligen Kurven zu gewöhnen.

Unterkunft im Bayerischen Wald

Penzion Šumaváček, Bayerisch Eisenstein
Bayerisch Eisenstein

Penzion Šumaváček

Penzion Šumaváček in Bayerisch Eisenstein liegt in ruhiger Lage am Waldrand an der Grenze zwischen Bayern und Tschechien und damit mitten in einer Landschaft, die wie geschaffen für Motorradtouren…

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